Die Juso-Initiative schadet der Schweiz

Im Hinblick auf die eidgenössische Abstimmung vom 24. November haben sich 16 eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier, 48 Mitglieder des Grossen Rats und 111 weitere Persönlichkeiten aus der KMU-Wirtschaft zum Bernischen Komitee NEIN zur 1:12 Initiative zusammengeschlossen. Mit Vertreterinnen und Vertretern der SVP, der BDP, der FDP, der EDU, der GLP und der EVP ist das Komitee sehr breit abgestützt.

 

Das Komitee sieht in der 1:12 Initiative eine sehr grosse Gefahr für das Erfolgsmodell Schweiz. Mit den durch die Jungsozialisten verlangten neuen Vorschriften würde unser sicheres und flexibles Arbeitsmarktmodell, welches annähernd Vollbeschäftigung gewährleistet, aus den Angeln gehoben. Anstelle von zwischen Unternehmern, Angestellten und Gewerkschaften ausgehandelten Löhnen, träte ein staatliches Lohndiktat. Davon wären auch Betriebe betroffen, deren Lohnspanne weit geringer ist als 1:12. Die Bürokratie und staatlichen Lohnkontrolleure würden auch kleine und mittlere Unternehmen beeinträchtigen. Die Annahme der Initiative hätte auch beträchtliche Ausfälle bei den Steuern und in der Altersvorsorge zur Folge. Steuern und AHV-Abzüge sehen nämlich heute keine oberen Grenzen vor. Die 10 % der Angestellten mit den höchsten Löhnen bezahlen rund 75 % der direkten Bundessteuer. Bei einer Lohnobergrenze entgingen der AHV jährlich bis zu 560 Millionen Franken.

 

Mit ihrem Einsatz gegen die 1:12 Initiative wollen die Mitglieder des Komitees verhindern, dass die Schweiz am 24. November ein klassisches Eigentor schiesst.

01.10.2013 Bernisches Komitee NEIN zum Lohndiktat vom Staat